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Lexikon | Klinikkoffer | Gewichtszunahme | ET-Rechner | Veränderungen in der Schwangerschaft von A – Z
Adipositas
starkes Übergewicht, Fettleibigkeit
Amnion
die inneren der beiden Eihäute, aus der die Fruchtblase besteht
Amnioskopie
Fruchtwasserspiegelung; zum Ende der Schwangerschaft wird das Aussehen des Fruchtwassers beurteilt, indem ein schmaler Stab mit einer Lichtquelle durch die Scheide bis in den Gebärmutterhals geführt wird
Amniozentese
Fruchtwasserentnahme, die zur pränatalen (vorgeburtlichen) Diagnostik üblicherweise in der 15. - 18. Schwangerschaftswoche gehört; Die Fruchtwasserentnahme wird unter lokaler Betäubung durch eine ultraschallgeführte Punktion der Fruchtblase über den Bauch der Mutter mit einer feinen Kanüle durchgeführt.
Chlamydien
Erreger einer sexuell übertragbaren Krankheit, die bei dem Kind unter der Geburt verschiedene Infektionen hervorruft
Chordonzentese
Nabelschnurpunktion zur pränatalen Diagnostik, Blutentnahme aus der Nabelschnur; die Untersuchung wird ähnlich wie die Amniozentese durchgeführt
Chorion
die äußere der beiden Eihäute, aus denen die Fruchtblase besteht
Chorionbiopsie
auch Chorionzottenbiopsie, eine sehr frühe Pränataldiagnostik ( 9. – 13. Schwangerschaftswoche), die hauptsächlich bei Schwangeren im höherem Lebensalter, erblich vorbelasteten Familien und familieninternen Schwangerschaften durchgeführt werden. Die Untersuchung verläuft ähnlich wie die Amniozentese, wobei anstatt Fruchtwasser Chorionzellen (Zellen, die alle Erbinformationen des Embryos tragen) abgesaugt oder abgeknipst werden.
CTG
Kardiotokographie, die die kindliche Herzfrequenz und die (eventuelle) mütterliche Wehentätigkeit synchron aufzeichnet
Diabetes mellitus
angeborene (Typ 1) oder im Alter erworbene (Typ 2) Zuckerkrankheit
Embryo
bis zur 12. Schwangerschaftswoche spricht man vom Embryo, danach wird das „werdende Leben“ Fötus genannt
Episiotomie
Dammschnitt, wird in lokaler Betäubung durchgeführt, um den Scheidenausgang ( für den Durchtritt des Kopfes) zu erweitern
Forceps
Zangenentbindung
Fruchtblase
eine aus zwei Eihäuten ( Amnion und Chorion) bestehender Sack, in dem sich das Kind- im Fruchtwasser schwimmend befindet
Fruchtwasser
(Amnionflüssigkeit), die klare, etwas gelbliche Flüssigkeit in der Fruchtblase, in der das Kind ist
Gestationsdiabetes
in der Schwangerschaft auftrettende Zuckerkrankheit
Gestose
umgangssprachlich „Schwangerschaftsvergiftung“, eine Erkrankung von mehreren Organen in der Schwangerschaft ( Bluthochdruck, Eiweißausscheidung im Urin, veränderte Leber- und Thrombozytenwerte); meist einhergehend mit starkem Stirnkopfschmerz, Augenflimmern, starken Oberbauchschmerzen
Gravidität
lat. Schwangerschaft
Hb
Hämoglobin (Eisenwert) im Blut
Hyperemesis gravidarum
übermäßiges Schwangerschaftserbrechen, welches ärztlich betreut und behandelt werden muss; endet meist 16. – 20. Schwangerschaftswoche
Hypertonie
zu hoher Blutdruck
Hypotonie
zu niedriger Blutdruck
Leopold´sche Handgriffe
Feststellung der Lage des Kindes durch äußere Untersuchung am Bauch der Schwangeren
Misgav-Ladach-Methode
sanfte Kaiserschnittmethode
Natal
lat. die Geburt betreffend
Pränatal = vor der Geburt
Perinatal = während der Geburt
Postnatal = nach der Geburt
Obstipation
Darmträgheit, „Verstopfung“
Ödeme
Wassereinlagerungen
Partus
lat. Geburt
PDA
Peridualanaesthesie, „Rückenmarksspritze“, zur lokalen Betäubung, die das Schmerzempfinden der Gebärenden unterhalb des 3. Lendenwirbels betäubt
Plazenta
Mutterkuchen, Nachgeburt
Sectio
Kaiserschnitt
SGA
small for gestational age, = Wachstumsretadierung; die Größe und das Gewicht des ungeborenenen Kindes sind zu klein für die Schwangerschaftswoche
Sonographie
Ultraschalluntersuchng
SSW
Schwangerschaftswoche
Striae
Schwangerschaftsstreifen
Tokolyse
medikamentöse Wehenhemmung
Uterus
Gebärmutter
Vakuum Extraktion
Saugglockengeburt
Varikosis
Krampfadern
Vernix
Käseschmiere
topWenn der Geburtstermin näherrückt, sollte man langsam an die Dinge denken, die die zukünftige Mutter in der Klinik benötigen wird. Es empfiehlt sich, eine Reisetasche oder einen kleinen Koffer zu packen und griffbereit zu halten, damit man wenn es endlich losgeht, nicht noch Sachen zusammensuchen muss.
Die Tasche sollte folgende Dinge enthalten:
Für die Zeit im Kreißsaal:
- zwei lange T-Shirts (Nachthemd bzw. Longshirt)
- dicke Socken (am besten Stoppersocken)
- Bademantel oder Jogginganzug
- Haargummi
- Lippenpflegestift
- Hausschuhe
- Traubenzucker
- Kleine Snacks für die Begleitperson, Getränke
- Event. Kassetten, CD´s, atherische Öle
Für die Zeit nach der Geburt:
- 4-5 Nachthemden / T-Shirts; am besten mit vorderer Knopfleiste, ermöglicht problemloses Stillen
- 2-3 Jogginganzüge oder Freizeithosen
- Still- BH´s (zwei Körbchen größer als bisher!)
- 6-8 hochgeschnittene Unterhosen
- Handtücher, Waschlappen
- Kulturtasche (Zahnbürste, -pasta, Duschgel, Schampoo, Deo, Gesichtscreme, = alles möglichst geruchsneutral, damit das Baby Sie an Ihrem Geruch erkennt
- Haarbürste, Fön
- Spieluhr für das Baby, die es vielleicht schon von zuhause kennt, oder ein Stofftier
- Eventuell den Schlafsack für zuhause, damit das Baby sich an die Form und den Geruch Ihres Waschmittels von anfang an gewöhnt
- Stilleinlagen (möglichst aus Baumwolle oder Seide)
- Eventuell Milchbildungsöl und Still-Tee
Für den Entlassungstag:
- Body
- Oberteil / Pulli / Jäckchen
- Strampler
- Söckchen
- Jacke
- Mützchen
= alles in Göße 50/56 - Maxi-Cosi zum Transport des Babys
Folgende Papiere nicht vergessen:
- Mutterpass
- Versichertenkarte
- Familienstammbuch, Personalausweis
- Einweisungsschein der/des betreuenden Gynäkologen/Gynäkologin
Gewichtzunahme bis zur Geburt
Ca. 3500g Kind
Ca. 500g Plazenta
Ca. 1000g Fruchtwasser
Ca. 1000g Gebärmutter
Ca. 1500g Blutvolumen
Ca. 1700g Fettgewebe
Ca. 500g Brustvolumen
topCa. 2000-4000g Gewebswasser
ET-Rechner
Hier finden Sie bald einen Rechner für Ihren persönlichen Entbindungstermin.
topVeränderungen in der Schwangerschaft von A – Z
A= Aufstoßen, Ängste
B= Brustspannen, Blähungen
C= Chaos der Gedanken und Gefühle
D= Durstgefühl
E= Emotionales Empfinden gesteigert
F= Fragen über Fragen
G= Geruchsempfindlichkeit, gesunde Ernährung, Gewichtszunahme, Genussmitttelverzicht
H= Heißhunger, Hautprobleme, Haare verändern sich (können spröde werden, ausfallen, lockig werden)
I= Informationsdrang
J= Juckreiz
K= Komischer Geschmack im Mund, Körperwahrnehmungen gesteigert, Körperpflege
L= Lebensalltag verändert sich, Liebesleben meist gesteigert
M= Müdigkeit, Mattheit, Medikamente vermeiden
N= Nägel wachsen schneller
O= Ödeme
P= plötzliche Gefühlsschwankungen
Q= qualmen -> reduzieren sie es bzw. geben sie es ganz auf
R= Reizbarkeit, Ruhe und Entspannung gönnen, Rückenschmerzen
S= Sodbrennen, Schwangerschaftsstreifen
T= Toilettengänge gesteigert
U= Übelkeit, Unwohlsein
V= vermehrter Ausfluss
W= Wadenkrämpfe, Wassereinlagerungen
X= x-tra Aufmerksamkeit von allen
Y= ???
topZ= Zahnfleischbluten, Zeit für sich und das Baby nehmen

